07. Mai 2014

Schüler des Max-Steenbeck-Gymnasiums präsentieren ihre Leitbildideen für Lausitz-Spreewald

Schülerbericht:

Raumanalyse mit Experten

Im Zeitraum vom 4.3. bis zum 15.4. 2014 befasste sich der
Geographie-Kurs des Jahrgangs 11 des Max-Steenbeck-Gymnasiums mit dem Thema
Raum- und Regionalplanung. Die Ziele des Projektes bestanden darin,

- unsere Heimatregion Lausitz-Spreewald besser kennen zu lernen,
- andere Regionen Deutschlands vergleichend zu untersuchen und
- ein Leitbild für unsere Region zu entwerfen zum Thema „Was hält mich hier?“

Dabei arbeiteten wir eng mit Mitarbeitern
der Regionalen Planungsstelle Cottbus der Planungsgemeinschaft
Lausitz-Spreewald zusammen.

Unterteilt wurde unser Projekt in zwei Expertenrunden.

Der Raumplaner und Geograph Herrn Ralf Ullrich, stellv.
Leiter der Regionalen Planungsstelle Cottbus, leitete das Projekt mit einem
Vortrag ein. Dabei erhielten wir Fachkenntnisse zur Durchführung einer
SWOT-Analyse am Beispiel Verkehr. Wir lernten es, eine Matrix herzustellen für
die Kriterien der Vergleichbarkeit der Regionen, sowie die Fähigkeit subjektive
Alleinstellungsmerkmale für beide Regionen zu formulieren.

In der ersten Runde wendeten wir diese Kenntnisse mit dem
Schwerpunkt Tourismus in unseren Regionen an. Dabei schwitzten wir bei der
Erarbeitung der Argumente zur Beantwortung der Frage „Ist die Wahlregion eine
Konkurrenz zur Heimatregion Lausitz-Spreewald?“. Unsere Ergebnisse stellten wir
in der Schule vor. Sie wurden durch Herrn Ullrich und unsere Fachlehrerin Frau
Roth bewertet und wir erhielten noch einige wenige Hinweise zur Verbesserung.
Insgesamt haben wir diese Aufgabe schon ganz gut gelöst. Das machte uns froh
und gab uns Sicherheit für die nächste Aufgabe.

In der zweiten Runde analysierten wir unsere Regionen
hinsichtlich der Grunddaseinsvorsorge. Das Fazit sollte nun die Frage
beantworten „Was hält mich hier/nicht hier?“ und wir sollten unsere Ergebnisse
in einem Logo oder einer Hymne zusammenfassen.

Den krönenden Abschluss unserer mehrwöchigen Gruppenarbeit
bildete die Präsentation unserer Rechercheergebnisse in den Räumen der
„Regionalen Planungsstelle Cottbus“ vor einer Expertenkommission aus
Mitgliedern der Stadtverwaltung Cottbus, Mitarbeitern der Gemeinsamen
Landesplanung und der Raum- und Regionalplanung Cottbus. Das schüchterte uns
etwas ein. Wir wurden aber toll begrüßt, Gummibärchen und Negerküsse hoben
unsere Stimmung und unsere Vorträge konnten beginnen!

Abschließend ist zu sagen, dass dieses Projekt uns nicht nur
Spaß bereitet hat und eine Abwechslung zum üblichen Unterrichtsablauf
darstellte, sondern auch eine Anwendung des erlernten Unterrichtsstoffes im
„echten Leben“ ermöglichte.

Autoren: Schüler des Grundkurses Geo 11 am Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus